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Mai 2010

 

02.05.2010

Der Oma zum Geburtstag geschenkt, dieses Wochenende eingelöst.
Ein Familienausflug in den Spreewald.

Auch wenn das Wetter etwas freundlicher hätte sein können, haben wir - im Nachhinein betrachtet - die regenfreien Zeiten optimal genutzt.
Freitag Abend war Anreise und  es gab nach einem ausgiebigen Abendessen in der "Dorfkneipe", die einen Hauch von DDR-Charme hatte, abends noch Weinchen und Käse.
 
Samstag - Regen.
 
Halb neun gab es Frühstück. Amalie war schon seit halb sechs munter. Und das, obwohl wir sie den Abend vorher erst um halb 10 ins Bett steckten. Hat nichts genützt. Das Frühstück half uns aber, das schlechte Wetter "abzusitzen", denn als wir fertig waren, hatte es zumindest aufgehört zu regnen.
Wir sind zunächst auf nach Raddusch und haben uns dort die Slawenburg beschaut, waren ein bisschen spazieren und haben den Spielplatz erkundet. Dann ging es zurück nach Lübben, Essen fassen. Es gab lecker Spargel im Menü für drei von uns, der Rest hatte sich für etwas anderes entschieden.
Das Essen war super lecker, nur leider fiel unser Urteil für den Service nach zwei Stunden Wartezeit überdurchschnittlich schlecht aus. Amalie hat sich zwischenzeitlich die Zeit mit Enten füttern vertrieben. Nach diesem langen Restaurantaufenthalt ging es auf die Lübbener Schlossinsel mit einem herrlichen "Erlebnisspielplatz" für Klein und Groß. Dort haben wir den Rest des Nachmittages verbracht, alle möglichen Spielangebote durch- und ausprobiert, auf der Wasserinsel herumgeplanscht und mit nassen Hosen und Füßen dann auch noch in der Musikecke richtig Lärm gemacht. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Zwischenhalt in Schlepzig gemacht und sind dort die Dorfhauptstraße einmal hoch und wieder runter gelaufen. Den Abend haben wir bei Wein und Käse und mit einem erbitterten Kampf bei "Mensch ärgere Dich nicht" mit der Kartenerweiterung "Nichts als Ärger.
 
        
 
       
 
       
 
 
Sonntag - Sonne.
 
Kurz vor halb neun klopfte es an unserer Tür und Brüderchen Daniel stand hungrig vor der Tür und rief zum Frühstück. Und wir drei lagen alle noch faul und schlafend im Bett - sogar Amalie hatte eine ruhige und lange Nacht hinter sich und war gerade dabei, mir mein güldenes Haar zu kämmen.
Nach dem Frühstück und dem Beladen der Fahrzeuge ging es ab ins Nachbardorf Schlepzig, um bei dem herrlichen Wetter den Spreewald nun doch noch per Boot zu erkunden. Oma und Onkel Kurt waren derweil auf Erkundung in Lübben unterwegs, während wir - die "Jungen" uns von Unmengen Mücken haben quälen lassen. Die Paddel-Runde war kurz, obwohl am Ende doppelt so lang, denn wir haben wieder einmal Ufer-Ping-Pong gespielt. War aber wie immer sehr lustig. Nach diesem Ausflug ging es zum Mittag und dann ab nach hause. Die Heimfahrt war dann wohl eher unspektakulär, denn die haben wir zwei Mädels komplett verpennt. :-)

14.05.2010

Da freut man sich auf den Wonnemonat Mai und durfte heute bei 8 °C und Dauerregen den für uns freien Brückentag verbringen. Das letzte Wochenende stand unter sonnigem Zeichen, war für Mama reich an Chorauftritten, Papa hat den Garten auf Vordermann gebracht und durfte endlich seinen Rasenmäher ausprobieren. Amalie haben wir im Garten "laufen lassen". Sie hat Blumen gegossen, Schmetterlinge bewundert, sich ins Gras geworfen und machte einen rundherum zufriedenen Eindruck, vor allem als sie am Abend - wieder einmal - Mamas Brille in zwei Teile zerlegt hatte. Der Tag wurde dann aber durch Mamas Fahrt zum Konzert nach Hetzdorf gekrönt, bei der sie mit dem Handy am Ohr und nicht angeschnallt bei ca. 15 kmh über der erlaubten Geschwindigkeit geblitzt wurde. Suuuper! Papa hat am letzten Sonntag auch noch unser Nebengelass aufgeräumt und Amalie erfreute uns früh mit verklebten Augen - Bindehautentzündung. Den Nachmittag, es war ja auch Muttertag, verbrachten wir bei Oma und Onkel Kurt mit einem Besuch bei Uroma Käthe im Pflegeheim und Mama hatte abends noch Konzert in Kreischa mit sage und schreibe drei (!!!) Gästen. Die Woche begann neben wieder verklebten Guggeln von Amalie mit einem Besuch beim Kinderarzt mit der nicht wirklich überraschenden Diagnose - Bindehautentzündung und mindestens drei Tage Quarantäne. Nun ja. Lässt sich nicht ändern. Die drei Krank-Tage verbrachten wir zwei Mädels entspannt und friedlich. Amalie überraschte mit "ich mache Sport frei" oder begann zu zählen, wollte immer vorgelesen haben und äfft derzeit alles nach, was man so sagt und tut. Zwischenzeitlich hatte es Anfang der Woche auch den Papa lahm gelegt mit Erkältung und auch Problemen mit den Augen. Wie schlecht es ihm ging, beweist der Fakt, dass er zum gestrigen Männertag in der Kneipe einen Tee (!!) bestellte. :-) Wir waren bei Freunden in Weixdorf zum Spaziergang bis zum Schloß Hermsdorf geladen und nachdem Rene sich mit der Kleinen danach wieder heim auf die Couch machte, hat die Mama noch weiter "Vatertag" gefeiert. Heute war Umzugshilfe bei Freunden angesagt und Papa hat derweil auf die Kleine aufgepasst. Es geht ihm langsam besser und Amalies Augen funkeln wieder ganz gesund in die Welt.

16.05.2010


Nachdem wir den gestrigen Tag entspannt mit einem Spaziergang vormittags, einem Besuch bei unseren Nachbarn Heinz und Luzy und mit einem Schlemmerabendbrot mit Oma und Onkel Kurt verbrachten, ging es heute in den Zoo und lösten einen vom Fahrradladen geschenkt bekommenen Gutschein ein. Amalie hat ihrer kleinen Babypuppe begeistert alle Tiere gezeigt und war auch selbst voller Begeisterung für die vielen großen Tiere. Nachdem wir im Restaurant ziemlich blöde von einem dort Angestellten angemacht wurden, waren wir am Ende doch sehr angenehm von den vielen neuen uns sehr schönen Gehegen und den tollen Kinderspielplätzen überrascht. Da hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Und wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung.

    

18.05.2010

Was für ein schöner entspannter Tag heute - mal abgesehen von der Zeit im Büro. Heute morgen empfing mich ein kleiner nackter und in den Himmel gestreckter Po. Amalie hatte sich ihrer Windel und der Schlafanzughose entledigt, lag in Froschstellung auf dem Bauch und schlief noch, als ich sie wecken wollte. Niedlicher Anblick. Und Windel und Bettchen waren sogar trocken. Ganz ohne Gezehter ging es, nachdem die Babypuppe mit Küsschen von Amalie verabschiedet wurde (so süß!!), auf in den Tag. Kurz vor viertel fünf am Nachmittag traf ich dann in der Krippe ein und wir sind noch einmal zu Ikea in den Elbepark aufgebrochen. Außerdem hat sich Mama bei "Bijou Brigitte" neue Ohrlöcher stechen lassen, eine Kette und einen Gutschein zum Geburtstag einer Freundin erstanden. Dann sind wir beiden Mädels noch in den "Foodcourt", um dort gemütlich was zu Abend zu essen. Amalie hat mit großem Appetit chinesische Nudeln reingespachtelt und Mama hat das schlechteste Sushi seit langer Zeit gegessen. Auf dem Weg nach Hause haben wir nicht nur eine Kuhherde gesehen, sondern auch eine kleine Herde von 5 Rehen, die auf der Weide standen. Eins davon hätte ich gestern Abend auf dem Heimweg von der Probe noch fast "erwischt". Zu Hause freute sich Amalie ganz doll, dass "Baby" uns im Flur, wo wir es früh mit Küsschen verabschiedet hatten, brav auf uns wartete. Nach einem kurzen Bad in der Wanne, bei dem sich Amalie genüsslich Bauch und Beine ganz alleine putzte und auch noch feststellte, dass sie einen "großen Bauch" hätte, ging es mit Baby und noch ein bisschen Bilder anschauen ins Bettchen und ohne Geschrei über in den Schlaf. Mensch, so schön entspannt kann ein Wochentag mit der kleinen Süßen sein.

24.05.2010

Ein schönes Pfingstfest liegt nun auch schon wieder hinter uns. 
Am Samstag sind wir nach einem entspannten Vormittag in unserem schönen grünen Garten nach Dennschütz zur Geburtstagsfeier einer Freundin gefahren, waren bei herrlichem Sonnenschein spazieren gewesen und wurden kulinarisch verwöhnt. Abends zu Hause angekommen erwartete uns dann Renés großer Bruder, Onkel Peter. Sonntag vormittag haben wir ganz in Ruhe zu Hause verbracht. Nach dem Mittagsschlaf sind Papa und Onkel auf dem Motorrad einen Runde gefahren und wir zwei Mädels haben die Uroma im Pflegeheim besucht. Die hat sich riesig über unseren Besuch gefreut und Amalie konnte auf dem Spielplatz herumtoben. Abends haben wir uns mit einem Spontan-Grillen verwöhnt und den Tag bei einem kleinen Feuerchen ausklingen lassen.
Heute hieß es nach dem Frühstück auf nach Radebeul ins Museum Hoflößnitz. Dort trafen wir uns mit der kleinen Charlotte und ihren lieben Eltern. Nach einem Regenguß, den wir in einem Weinkeller bei Wein und gutem Essen verpassten, sind wir noch eine kleine Runde durch die herrlichen Weinberge spaziert. Dort fahren wir schnellstens wieder hin, denn da gibt es noch eine Menge zu entdecken. Und das fast direkt vor der Haustür. Wie praktisch.