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Dezember 2011

02.12.2011

Nachdem wir nun den ersten Advent schon letztes Wochenende hinter uns gebracht haben, war heute Plätzchenbacktag und Amalie hat ganz fein beim Formen der Vanillekipferln geholfen. :-)
Momentan bekämpfen wir schon wieder kleinere Erkältungserscheinungen bei Amalie und mir und ich achte daneben auch fein auf meinen Blutdruck und drücke weiterhin die Daumen, dass ein vorgezogener Notkaiserschnitt nicht nötig wird.

06.12.2011

Der Nikolaus war da!

Und das sogar bei allen aufgestellten Schuhpaaren, denn Amalie hatte gestern nicht nur ihre und Mamas Stiefel, sondern auch Papas Hausschuhe ganz fleißig geputzt. :-) Und so waren natürlich heute morgen auch heute alle geputzten Schuhpaare vom Nikolaus gefüllt worden. Was für eine Aufregung! :-)
Und nicht nur das?! Amalie war heute sogar Mittagskind, denn wir wollten mit Oma & Onkel Kurt in die weihnachtliche Funkelstadt, die ihre Zelte dieses Jahr erstmalig in Dresden aufgeschlagen hat. Dort wurde vor allem den lieben Kleinen so viel geboten, dass Amalie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kam.
Die großen staunenden Augen waren mein schönstes Nikolausgeschenk!

 

Amalie war dem Weihnachtsmann "Hallo" sagen und hat ihm von ihren Wünschen erzählt, im Scherenschnitt-Kino einen Trickfilm gesehen, fasziniert die tanzenden Einprinzessinnen bewundert, einem Märchenerzähl-Kapitän gelauscht, afrikanische Akrobaten bewundert, einer Feuertänzerin zugesehen und mit riesigen Augen die wundersam verkleideten Phantasiefiguren auf dem Funkelmarkt bewundert. 
Unser Besuch war sehr angenehm, nicht überlaufen und irgendwie hat diese Funkelstadt meine im Vorfeld sehr hohen Erwartungen durchaus nicht enttäuscht. Eine wirkliche herrliche Phantasiewelt, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Und trotz der nicht ganz preiswerten Eintritte, immer noch deutlich billiger als unser letzter Zirkusbesuch. Und so groß wie heute waren die Augen von Amalie im Zirkus damals nicht! ;-)

  

07.12.2011

Es ist doch zum Piepen!!!
Heute war Anmeldetermin in der Uniklinik. Dazu gab es einen Ultraschall, bei dem nun wiederum festgestellt wurde, dass unser Kleiner schon ca. 3.400g wiegen muss und dass ich eine Menge Fruchtwasser habe. Das sieht nunmehr nach Schwangerschaftsdiabetes aus und mir wurde geraten, dass ich noch einmal einen Zuckertest bei meiner Frauenärztin machen soll. Wie klasse. Vor zwei Wochen hat meine Frauenärztin noch von 2.100g gesprochen. Es kann doch nicht sein, dass in dieser kurzen Zeit unser Wonneproppen sein Gewicht derart aufgestockt hat?!
Ach, und von möglicher Schwangerschaftsvergiftung war heute keine Rede mehr!! Eiweißwerte im Urin sind zwar erhöht, aber nicht kritisch. Und Gedanken soll ich mir erst machen, wenn der Blutdruck über 160/110 steigt, ich über Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Schmerzen im Oberbauch klage. Na davon bin ich ja nun wirklich noch "meilenweit" entfernt.
Ich bin völlig ratlos. Haben die denn alle keine Ahnung? Warum sind die Einschätzungen nicht mal einheitlich? Jedes Mal bekomme ich andere Diagnosen wobei alle am Ende nicht wirklich die besten sind. Wem soll ich denn nun glauben? Worauf soll ich nun achten? Muss ich mir überhaupt Gedanken machen? So ein Durcheinander, so ein hin und her hatten wir damals bei Amalie nicht! Fürchterlich ist das! 

09.12.2011

Es gibt so Tage...
Schluß! Aus! Ende mit dem Mist! Es reicht!
Mein für heute ohnehin geplanter CTG-Termin der der Frauenärztin hätte zu einem neuen Zuckertest ausgedehnt werden können. Hätte, wenn sie es nicht abgelehnt hätte. Zum einen schließt die Praxis am kommenden Dienstag und geht in Weihnachtsurlaub bis ins neue Jahr rein, so dass für das Warten auf die Testergebnisse gar keine Zeit wäre. Zum anderen war die liebe Ärztin etwas genervt davon, dass sie jetzt nun die von der Uniklinik eingebrockte Suppe auszulöffeln hätte bei mir.  Da macht sie 8 Monate lang einen auf "ruhig" und entspannt und dann gehen ihre Patientinnen einmal in die Uniklinik zur Untersuchung und schon ist der Kessel am dampfen... so sinngemäß waren ihre Worte. Aus ihrer Sicht besteht noch immer kein Grund zur Sorge. Selbst wenn ich mich jetzt noch einmal auf Schwangerschaftdiabetis untersuchen lassen würde, wäre es unwahrscheinlich, eine genaue Diagnose und entsprechende Maßnahmen noch vor dem tatsächlichen Geburtstermin klären zu können. Außerdem ist ein Kind 4 Wochen vor Termin mit 3.400g Gewicht durchaus ganz und gar normal entwickelt. Und manche Frauen haben eben mehr und andere haben weniger Fruchtwasser. Das ist nun mal so. Nun ja. Meine persönlichen Erfahrungen halten sich bei gerade mal einem geborenen Kind eben noch in Grenzen... Was mir tatsächlich momentan mehr Sorge bereitet ist meine Bewegungsfähigkeit. Ich habe in zwei Wochen über 4 Kilo zugelegt und eins kann ich mit ruhigem, Gewissen sagen - vom Essen kommt das nicht mehr! Ihr müsstet mal meine Beine sehen!! Die Haut spannt unter dem Wasser, was mehr und mehr wird.  Es sieht beängstigend aus! Ich kann kaum noch meine Finger bewegen, es tut den ganzen Tag über weh und zieht die Arme rauf. Ist irgendwie ein komischer unangenehmer Druck, der von Tag zu Tag mehr und unangenehmer wird. Schlafen geht nur noch stundenweise. Die Nächte schlag ich mir abwechselnd mit Schlaf- und nicht enden wollenden Herumwälzphasen um die Ohren, so dass ich mich dann tagsüber wie ausgek... fühle, zumal ich immer noch gegen die Erkältung kämpfe.
Schön ist da aber, dass unsere kleine Maus Amalie sich die ganze Woche schon von ihrer besten Seite zeigt. Sie ist lieb und hört brav und macht es somit der Mama um einiges leichter. Mein kleiner Engel. ;-)
Hoffentlich bin ich Weihnachten bei meiner kleinen Süßen zu Hause!!!!  

10.12.2011

Wie schon Frank Schöbel einmal sang... "Wir haben einen Weihnachtsbaum, an dem ist nichts zu tadeln..."...
Unseren haben wir heute "frisch" im Wald zwischen Fischbach und Wilschdorf geschlagen. Papa war zwar anscheinend der einzige, der sich mit der Axt an dem dünnen Stämmchen zu schaffen machte *g*, aber wir sind mir unserer Wahl und einem Preis von gerade mal 15 Euro sehr zufrieden. War schon ein kleines Volksfest, so mitten im Wald. :-)
War eine gute Idee und so eine Unternehmung schreit ja geradezu danach, eine Familientradition zu werden! :-)
So, nun kann Weihnachten kommen, würd ich mal sagen. :-)

  

Nachmittags haben dann Amalie und ich emsig den bereits gestern zubereiteten Pfefferkuchen-Plätzchen-Teig verarbeitet. Noch ein Jahr und Amalie macht das dann ganz alleine! ;-) Unser Sonnenschein hat ganz fleißig mitgeholfen. 
Klappt wirklich schon richtig gut! Meine Aufgabe bestand am Ende "nur" im "Ordnung wieder herstellen", auch wenn ich damit noch ganz gut ausgefüllt war. :-)    

 

13.12.2011

Heute hatte ich Termin im Krankanhaus Josephstift zur Vorab-Geburtsanmeldung.
Mein Gesamteindruck vom Krankenhaus ist richtig gut. Es ging dort sehr ruhig und gemütlich zu. Die Hebamme war sehr nett und die Ruhe in Person. Es gab keine Untersuchung, sondern es wurde nur der Anmeldebogen ausgefüllt. Dennoch gaben der Hebamme alle meine Auffälligkeiten wie enorme Wassermengen im Körper, Eiweiß im Urin, erhöhter Blutdruck, zu viel Fruchtwasser und ein schon relativ großes Kind im Bauch Anlaß, mir für morgen noch einmal einen Termin beim Arzt zu geben, nicht dass nicht doch was mit meinen Nieren ist. Nun gehe ich davon aus, dass wir dann morgen Nachmittag nach diesem nächsten Arzttermin vielleicht wissen werden, ob wir warten oder ob nun nicht doch eher eingeleitet wird.
Dabei bin ich hin und her gerissen. Auch wenn ich eher möchte, dass sich unser Knabe den Termin selber aussucht, will ich ihn auf keinen Fall gefährden und wäre am Ende auch nicht wirklich böse, wenn mein derzeitiger Zustand und das Herumgeschleppe eine vorzeitige Abmilderung finden würden. Nun, wir werden also sehen, oder?

14.12.2011

Sooooo.... Schaut ihn Euch an! Das isser... :-) 
Eine weitere Untersuchung diesmal im Josephstift haben wir zwei heute hinter uns gebracht. Auch wenn ich widererwartend noch einmal erklären musste, warum ich heute noch einmal bestellt wurde, was ich merkwürdig fand, denn schließlich war das ja nicht mein Wunsch, wurde wieder CTG geschrieben und danach ging es noch in die Sprechstunde zur Ärztin. die hat  intensiv noch einmal Ultraschall gemacht und ein Blick auf die Blutversorgung unseres Süßen geworfen. Dort ist alles in Ordnung! CTG passt auch. Gewicht schätzte das eine Programm auf 3.420 g, das andere errechnete 3.580 g. Gerechnet wird jetzt noch einmal mit einer Zunahme von ca. 100 - 150 g pro Woche. Wenn ich also Glück habe, bleibt unser kleiner Rocker noch unter der 4.000 g - Marke. Und wenn nicht, werde ich ihn wohl auch irgendwie aus mir heraus bekommen (müssen). ;-)
Fakt ist aber, dass ich weiterhin 3 mal täglich Blutdruck messen muss und in einer Woche habe ich mich wieder vorzustellen. Wir hangeln uns jetzt also von Woche zu Woche mit definitiven Entscheidungen. Vielleicht kommen wir so ja doch um einen "künstlichen" Start herum?! :-) Alles in allem habe ich aber irgendwie ein gutes Gefühl mit der Entscheidung, den Kleinen nun im Josephstift zur Welt zu bringen. Irgendwie fühle ich mich dort ganz gut aufgehoben und bisher erlebte Hebammen, Schwestern und Ärzte sind wirklich sehr nett.

20.12.2012

Leute... Ihr habt ja keine Ahnung, wie verdammt satt man es haben kann! Aber sowas von?!Wann hatte ich mich das erste mal dazu hinreißen lassen, Weh zu klagen? Wenn ich damals schon gewusst hätte, wie beschwerlich es für mich noch werden würde, hätte ich den Mund gehalten! Unbeschreibliche und nicht mehr enden wollende Rückenschmerzen habe ich, im Spiegel mag ich mich gar nicht mehr ansehen. Irgendwie ist es ein Wunder, dass ich bei meinem Bauch noch einigermaßen laufen kann und nicht einfach nur nach vorn umkippe... Meine Beine sind total verformt, weil das Wasser jetzt eben an die Grenzen der Dehnbarkeit meiner Haut stößt. Ich seh aus, wie Quasi Modo und ich fühl mich auch so. Mein Schlafrhythmus besteht aus nur noch zwei Stunden am Stück, danach wuchte ich mich schwerfällig und unter Schmerzen von der einen auf die andere Seite oder muss auf Toilette... Ich stehe mit tauben Fingern früh auf und gehe mit ihnen ins Bett. Rund um die Uhr habe ich dieses unangenehme Kribbeln in den Fingerspitzen. Fest zu- oder anpacken geht schon lange nicht mehr. Und dieses taube Gefühl habe ich auch am Rest des Körpers durch die Massen Wassereinlagerungen. Amalie verlangt auch noch starke, sehr starke Nerven im Moment, denn das Hören klappt diese Woche eher selten. Da lockten selbst Drohungen mit dem Weihnachtsmann nicht mehr. Ich muss mich derart zusammenreißen, dass ich das kleine Teilzeitmonster nicht... *aaaarggghhh*. Wie gesagt, über "Nase voll" bin ich schon weit darüber hinaus! "Das Beste" sind derzeit die Blicke, die ich auf der Straße auf mich ziehe. Es wird sich regelrecht nach mir umgedreht! Das müsst Ihr Euch mal vorstellen!!!! Schlimmer geht es einfach nicht mehr, finde ich. Sogar zu Hause darf ich mir schon Geschichten über Übergewichtige Essende in der Kantine anhören und wie eklig das doch ist... Irgendwie habe ich gerade tatsächlich keine Ahnung, wie ich die nächsten zwei Wochen überstehen soll.

26.12.2011

Natürlich war vor zwei Tagen der Weihnachtsmann da und hat uns reich beschenkt. Und relativ entspannte Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns. Gestern waren wir Speisen in der Baumwiese und heute ist der Papa mit Amalie zu Uropas 91. Geburtstag nach Rieder gefahren und Mama hat sich einen ganz faulen und gemütlichen Tag zu Hause gemacht. Und auch, wenn der Weihnachtsmann bisher noch nicht sehr erfolgreich unsere momentan ganz schön aufsässige und essensverweigernde Prinzessin in ihre Schranken verweisen konnte, hoffen wir, dass dieses Phase bald vorübergeht, zehrt es doch ganz schön an unseren Nerven. Außerdem sorgt das lange Schlafen derzeit dafür, dass abends um 11 noch Remmidemi im Kinderzimmer ist. Das schreit auch nach Veränderung, wo doch nächste Woche schon der Alltag uns alle wieder hat.

  

28.12.2011

Wenn Ihr wissen wollt, wie man einen schönen sonnigen freien Tag fast komplett in einem blöden Krankenhaus verbringen kann und dabei auch noch Geld loswird, dann lauscht und staunt.
Wichtigste Grundvoraussetzung ist natürlich, Ihr müsst schwanger sein und kurz vor dem ersehnten Finale stehen. Dann geht man einfach zu einem der unzähligen Angebote zur Geburtsvorbereitung und wie in meinem Fall empfehle ich Akupunktur in genau dem Krankenhaus, in dem man auch das Kind zur Welt bringen möchte. Dann misst man, vor Abfahrt zu Hause noch einmal den Blutdruck und spreche dann die Hebamme im Krankenhaus darauf an. Gemessen hatte ich "139 zu 104", und nach den 20 Minuten Akupunktur wurde noch einmal "140 zu 90" gemessen. Jedoch bei der Unterhaltung mit der Hebamme stellte sich heraus, dass bei den mir ja nun schon bekannten Anzeichen wie Sehstörungen, Sternchen, Kopfschmerzen oder Schmerzen im rechten (!) Oberbauch Vorsicht geboten sei. Als dann aber die Hebamme so auf ihren rechten Oberbauch zeigte, dachte ich nur .... Mist. Denn genau dort habe ich seit vielleicht drei Wochen immer mal ab und zu ein doch recht schmerzhaftes Stechen, was ich aber bisher immer auf das große Kind im Bauch und das viele Fruchtwasser geschoben hatte. Nun, jedenfalls genau dieser Fakt brachte die Hebamme dann dazu, mich doch der Ärztin im Kreissaal noch einmal vorzustellen. Dort wurde über 1,5 Stunden lang versucht, ein einigermaßen ordentliches CTG zu schreiben, denn der kleine Mister sorgte mal wieder durch seine  ausgiebigen Turnübungen für ständig unterbroche Messlinien. Nachdem ich einfach nicht mehr liegen konnte und erst so vom CTG - Schreiben befreit wurde, hieß es erneut warten auf Frau Dr., denn die wollte noch einmal sicherheitshalber Ultraschall machen. So war eine weitere halbe Stunde weg, bis Frau Dr. endlich Zeit hatte. Nebenbei wurde mir Blut und Urin abgenommen. Da der Ultraschall aber nichts Neues ergab, und ein bestimmter etwas erhöhter Wert bei der Blutuntersuchung Richtung Leber/ Galle zielte, und die zwei Organe von der Gynäkologin aber nicht richtig beim US gesichtet werden konnten, durfte ich mich Richtung Notfallambulanz zum Internisten begeben, mal wieder 10 Euro in die Kasse schmeißen, weil ich nun als "Notfall" gehandelt wurde und dort am Ende weitere  zweieinhalb Stunden warten. Der Internist dann irgendwann, versuchte ebenfalls noch einmal sein Glück mit Ultraschall meine Galle und meine Leber zu besichtigen und auf Gallensteine oder andere negativen Symptome zu untersuchen, was sich aber bei meinem derzeitigen "Zustand" und der Fülle dazu auch für den Spezialisten als eher schwierig gestaltete. Aber mal ehrlich - war nicht wirklich überraschend für mich. Feststellen konnte am Ende auch er nichts. Trotzdem hieß es final noch einmal erneut "warten", denn die Ärztin von der Gynäkologie war noch im Besitz meines Mutterpasses und wollte dort die Diagnose des Tages eintragen... Keine Ahnung, was die Diagnose sein sollte, außer vielleicht: "Patientin erfolgreich über 6 Stunden im Krankenhaus festgehalten und am Ende ohne neue Erkenntnisse wieder heimgeschickt." Spitze!!!!! ;-(
Doch! Wartet mal! Eine neue Info gab es dann doch... Aktuelles Kampfgewicht:: 3.700 g 
Ihr könnt mir schon einmal "Guten Rutsch" wünschen. ;-( 

31.12.2011

Das Haus ist sauber, die Betten frisch bezogen... Nun kann das neue Jahr kommen und sich mein "Mitbewohner" so langsam von mir lösen... ;-)