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Usedom 2012

14.04.2012

Vor fast genau fünf Jahren waren René und ich schon einmal hier, in Koserow auf Usedom. Damals noch ganz alleine. Diesmal sind wir nun zu viert hier... Wahnsinn, was sich in so kurzer Zeit alles ändern kann. Die Anfahrt war unspektakulär. Und auch wenn die Pritpreise derzeit bei ca. 1,63 Euro/ Liter E10 (1,53 Euro/ Liter Diesel) liegen, ist Zug fahren noch immer keine Alternative. :-( Das Wetter ließ für April heute keine Wünsche offen. Strahlend blauer Himmel und viel Sonne gab es auf dem Weg Richtung Norden. Die Ferienwohnung ist wie erhofft spitze und sollte das Wetter nicht halten, stehen uns Sauna und Kamin zur Verfügung. Für einen ersten Besuch an der Ostsee, zu Fuß 50 Meter von der Ferienwohnung weg, hat die Zeit heute auch noch gereicht. Leider musste aber das ersehnte Fischessen zum Abendbrot ausfallen, denn irgendwie war heute Tag der geschlossenen Veranstaltungen - ich glaube, heute sind überall Konfirmationen oder Jugenweihen. So gab es nur Schnitte in der Ferienwohnung. Nicht gerade das, worauf wir uns gefreut hatten, aber satt waren wir am Ende trotzdem. Meine drei Süßen schlafen bereits und Mama macht sich nun einen Bunten. :-)
Arthur hat die letzten 5 Nächte brav durchgeschlafen. Mal sehen, ob der Trend anhält. :-) Haben wir schon erwähnt, dass er gar keinen Schnuller mehr nimmt? Vielleicht können wir uns so vor einem späteren Abgewöhnen drücken, wenn der Kleine das jetzt schon selbst übernimmt. :-)

   

15.04.2012

Es ging heute nach einem entspannten Frühstück (sofern das mit zwei Zwergen möglich ist) zu Fuß Richtung Landungsbrücke Koserow, dann an den fast leeren Strand, danach zum Mittag ins "Kiek över" und dann zum Lebensmittel shoppen, denn hier hat der Discounter sogar Sonntags geöffnet. Die Sonne schien, der Himmel war (fast) blau und auch wenn die Temperaturen frisch waren, hat die Sonne für ein Fisch-Mittagessen im Freien gereicht. Was will man mehr im April?! :-) Unser Arthur ist im Übrigen ganz die Mama, denn auch sein linkes Ohr steht ein ganz kleines bisschen ab. :-))

 

 

16.04.2012

Von Sonnenstrahlen geweckt, zwei Kinder, die brav durchgeschlafen haben... So kann der Tag beginnen. Auch, wenn wir heute wieder nicht aus Koserow herausgekommen sind, waren wir den ganzen Tag draußen, sind bei stürmischem Wind am Strand gewesen, waren lecker Fisch essen und haben den Streckelsberg bestiegen. Immerhin sprechen wir hier von der höchsten Erhebung der Insel Usedom, nämlich 59m ü.M. :-) Von da oben gab es bei dem Wetter heute eine herrliche Sicht, der Waldboden ist übersät mit blauen Leberblümchen und weißen Annemonen und der Spaziergang durch die Natur hat uns wieder einmal gezeigt, wie schön es auch "direkt" vor der Haustür sein kann. Amalie ist den ganzen Tag wunderbar mitgelaufen und hat den Papa mit Wettrennen herrlich auf Trab gehalten.

17.04.2012

Nachdem heute morgen der Himmel nicht ganz so strahlend blau war wie gestern, entschieden wir uns für einen Besuch im Schmetterlingshaus und bei "Die Welt steht Kopf" in Trassenheide. Die Eintrittsgelder lagen im Schmetterlingshaus bei 8 Euro pro Erwachsener, 6 Euro für Amalie und bei 16 Euro für ein Familienticket im auf dem Kopf stehenden Haus. Arthur ging noch frei durch. Nun ja, "preiswert" ist etwas anderes. Der Besuch im umgekehrten Haus macht aber erst Sinn, wenn man sich dann die Fotos anschaut, denn viele der kleinen Feinheiten sieht man erst auf den Fotos. Herrlich. :-)

  

Besonders verwirrend war es, dass das ganze Haus ein wenig schief ist, man aber gerade schaut. Das kann einen schon etwas seekrank werden lassen. Echt lustig! Nur leider liegen diese beiden Attraktionen in einem Industriegebiet zwischen einem Betonwerk und einer brachen Gokart-Strecke, die sicher erst in der Hochsaison wieder aktiviert wird. Nicht gerade sehr einladend und besonders schade ist es, dass bei den Eintrittspreisen der Parkplatz auch noch 2 Euro extra kosten soll. Leider hatten wir aber kein Kleingeld dabei. :-( Ein spätes Mittagessen gab es dann wieder in Koserow und verbunden mit einem Verdauungsspaziergang ging es dann zum Friseur, wo Papa wieder hübsch gemacht wurde und Mama zwei neue Ohrlöcher bekam. Noch war ein bisschen Platz. :-) 

   

 

  

18.04.2012

Begleitet von einer leichten Ostseebrise ging es heute in die "Welt der Erfindungen", eine interessante, leider ein bisschen vernachlässigte Ausstellung über alle möglichen Erfindungen, die man zum Teil sogar käuflich erwerben kann. Informativ war es, jedoch hatte ich mir irgendwie mehr Verrücktheiten oder Kuriousitäten versprochen. Wenigstens mussten nur die beiden "Großen" jeweils 8 Euro berappen. Amalie und Arthur durften kostenlos mit rein. Nach dem Museumsbesuch ging es nach Bansin, wo wir uns ein wenig am Strand die Zeit vertrieben, bevor wir den Tag gemütlich und leicht müde in der Ferienwohnung ausklingen ließen.

    

19.04.2012

Leider hat Arthur seine Gewohnheit des Durchschlafens hoffentlich nur vorübergehend unterbrochen. Er hat nun schon den zweiten Morgen gg. um fünf Uhr früh Hunger und meine Nacht ist somit wieder etwas kürzer... Kann zum einen daran liegen, dass wir den ganzen Tag an der frischen Luft sind, er viel schläft und deshalb abends etwas mehr Hunger hat als sonst, oder er hat einen Wachstumsschub. Auch möglich. Zumindest hatte ich heute Gelegenheit, am frühen Morgen für eine Stunde zur Kosmetik zu gehen und mich ein bisschen verwöhnen zu lassen. Den restlichen Tag haben wir eigentlich nur in Koserow verbracht, waren bei herrlichen Temperaturen um die 22 Grad in der Sonne fast 7 Stunden am Stück an der frischen Luft und haben den Strand bewandert. Und nach unserem gestrigen Besuch in Bansin, einem typischen Ostseebad mit typischer Bäderarchitektur und repräsentativen Strandvillen fühlen wir uns im etwas "einfacheren" Fischerdörfchen Koserow irgendwie wohler. Es ist einfach gemütlicher hier. 

 

21.04.2012

Gestern verabschiedeten wir uns bei trübem und wolkenbehangenen Himmel etwas leichter von Koserow und waren noch fleißig Muscheln sammeln. Als wir abends im Nachbarhotel noch auf ein Abschiedsessen einkehren wollten, sind wir dort tatsächlich abgewiesen worden, weil angeblich zu vielen Halbpensionsgäste im Haus waren, als noch extra A-la-carte-Gäste bewirten zu können. Vielleicht lag es aber auch an unseren zwei Knirpsen... Eigentlich kaum zu fassen! So ging es eben in die nächste Kneipe, wo wir die einzigen Gäste waren und somit auch mit unseren zwei Kindern niemanden anderen stören konnten, zumal sich beide wirklich gut benommen haben. Leider hat uns Amalie dann den Heimweg etwas schwer gemacht, weil sie einfach dachte, einen anderen Weg gehen zu müssen. Die Funktion ihrer Ohren ist noch immer nicht hergestellt. Leider... :-)