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März 2013

02.03.2013

Herzlichen Glückwunsch lieber Sonnenschein!

Bleib so ein kleines aufgewecktes Wesen, vor allem aber gesund und behalte Deine Neugierde. Wir wünschen Dir ein langes und zufriedenes Leben voller schöner Erlebnisse!
Wir haben Dich ganz doll lieb, kleine Strahlemaus!

Nachdem ich die Woche unseren kleinen Matzi wieder gesund pflegen durfte, hatte ich genügend Zeit, meinen eigenen Geburtstag zu feiern, Amalie ihren vorzubereiten und unsere Geburtstagsfeier zu planen.
Heute war es dann so weit. Es ging mit knapp 25 Erwachsenen und 10 Kindern auf in die Dresdner Heide zur Schatzsuche, auf der Einiges geboten wurde. Es gab nicht nur eine Menge nassen Schnee, sondern auch verschiedene Stationen mit Aufgaben und kulinarischen Zwischenstopps. Zeitweise hatte ich zwar Angst, die Kinderwagen-Schieber streiken, aber am Ende haben sich alle ganz tapfer und unter viel Schweiß mit Schlitten, Kinder- und Bollerwagen durch holprige Pisten gepflügt und ich hoffe, es hat allen doch ein klein wenig gefallen. Nachdem dann endlich der Schatz gefunden wurde und wir Amalies Geburtstagskuchen vernascht hatten, konnte sich erst in unserer Küche wieder aufgewärmt und die Füße trocken gelegt werden und später wurde im Hof und in unserer Garage bei Glühwein und heißen Suppen mit Karaoke weitergefeiert.
Allen unseren Gästen danken wir noch einmal ganz herzlich für den herrlich lustigen Tag, das Durchhalten im Wald und die vielen schönen Geschenke! Wir hoffen, dass alle Gäste trotz nasser Eisfüße gesund geblieben sind.
Hier nun noch ein paar Impressionen von unserem schönen Ausflug... 

   

  

  

      

      

  

  

09.03.2013

Heute war unser Haus voller Kinder. Amalies Kindergeburtstag ging zwar ohne größere Kollateralschäden dafür aber mit strapeziertem Trommelfell (bei uns zumindest) über die Bühne. Onkel Peter war da und hat alles tapfer mitertragen und uns bei der Kinderbespaßung sehr unterstützt. Vor allem Amalie hatte es gefreut, dass sie ihren Kindergeburtstag ohne Arthur feiern konnte... Der kleine Bruder hat das tobende Geschehen völlig cool beobachtet. Mal von Weitem, mal inmitten des Geschehens, aber immer ziemlich unbeeindruckt.

  

11.03.2013

Es lässt uns nicht los. Arthur hat nun schon wieder seit Sonnabend Fieber. Nur diesmal kommt noch Husten dazu, der ihn besonders nachts sehr quält. Eigentlich bin ich mit einer Nasen-Nebenhöhlenentzündung krank geschrieben und bekomme auch schon wieder Antibiotikum. Nun kann ich den Kleinen auch wieder zu Hause lassen und gesund pflegen. Da muss die Mama sich hinten anstellen. Irgendwie hab ich es satt, so satt! Weiß ist es draußen auch schon wieder und dabei bleibt der Himmel grau. Das geht nun schon seit Oktober so und deprimiert so langsam jeden. Der graueste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, sagen die Medien. Ein Baum mehr hat das Zeitliche gesegnet auf unserem Nachbargrundstück, damit wir von dem grauen Himmel auch ja ganz besonders viel zu Gesicht bekommen. Das ist ebenfalls einfach nur traurig. Wo bleibst du, Sonne???? Natur und Gemüt brauchen dich!

 

     

12.03.2013

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann hätte ich heute gern mit meinem lieben Paps seinen 62. Geburtstag gefeiert. Drei süße Enkel wären heute um ihn herumgesprungen und hätten den Opa auf Trab gehalten. Mein lieber Paps wäre nicht nur der beste Papa der Welt, sondern auch der beste Opa der Welt! Ich drück Dich ganz doll und kann nur sagen, Du fehlst mir so sehr. Auch, wenn es schon das siebente Jahr ist, dass Du uns verlassen musstest. Du fehlst! 

25.03.2013

Es ist nun um zehn abends und ich bin eben fertig mit dem Bad... Das Wochenende war viel zu kurz und saukalt. Der Winter will nicht verschwinden, kein Frühling in Sicht und das nervt! Die beiden Kleinen sind so gut wie wieder hergestellt. Beide Nasen laufen zwar noch ein wenig, aber auch das bekommen wir noch in den Griff. Arthur schnattert nun endlich auch wie ein Wasserfall und zeigt mit seinen Fingerchen auf alles, was sich bewegt und nicht bewegt mit einem "da!!". Süß! Gestern haben wir dann einen eiskalten aber sonnigen Vormittag genutzt und uns nach draußen gewagt. War mal eine schöne Abwechslung und hat der Seele gut getan. 

    

27.03.2013

Zeit... Viel mehr Zeit müsste man haben... dann würden die Tage nicht so dahinfliegen. Dann würde es mir nichts ausmachen, mich jeden Tag im Dresdner Chaosverkehr einzureihen und für gerade mal 10km wertvolle 40 Minuten zu verschwenden, weil jede der 29 Ampeln auf der Strecke rot anzeigt und einem zum Anhalten zwingt. So bewegt man sich in 300 m - Schritten durch die Stadt... Es ist zum Verzweifeln. Hat man es endlich bis in die Kita geschafft, bleiben einem ein oder zwei Stunden Zeit, sich mit den Kindern zu beschäftigen, so dass keiner das Gefühl hat, zu kurz zu kommen. Ob das nun im Laden stattfindet, weil im Kühlschrank was fehlt, beim Doktor, weil man monatelang auf einen Termin wartet oder ob man wirklich mal die Freiheit hat, sich gemeinsam im Kinderzimmer zu betun und das Kinderlachen als Energiequelle zu nutzen, man muss aus allem das Beste machen. Und wenn man dann beide Zwerge im Bett hat, warten Waschmaschine, Staublappen Geschirrspüler oder Staubsauger darauf, auch endlich Beachtung zu bekommen. Der Tag endet irgendwann gegen 24:00 Uhr und der nächste steht schon in den Startlöchern... Um 5:45 Uhr morgens schaut man dann mit Sorge nach draußen. Schnee schieben? Ja? Nein? Und das Schlimme ist, diese Ungewisssheit bringt derzeit spannende Abwechslung - weil unvorhersehbar und dennoch bin ich des Winters unglaublich überdrüssig. Immer wieder ziehe ich bei solchen Gedanken den Hut vor meinen Eltern, denn ich frage mich, wie die das damals gemacht haben...
Kennt Ihr das? Manchmal könnte man einfach nur heulen oder Sachen packen und weg oder schreien oder durchdrehen oder sich vor aller Welt im WorldWideNetz auslassen... :-)