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Juni 2014

Unsere erste Mutter-Kind-Kur in Grömitz, Ostsee

 

04.06.2014

So lange darauf gewartet und heute ging es endlich los. Nachdem mich mein Wecker nicht zur gewünschten Zeit geweckt hatte, dafür aber die innere Uhr, wenn auch etwas später als gedacht, ging es nach einem kleinen Frühstück auf in den hohen Norden. Die Fahrt war lang und nach zwei kleineren Staus und zwei längeren Pausen für die Kids waren wir nach 7einhalb Stunden endlich am Ziel. Amalie und Arthur waren aber die ganze Fahrt über entspannt, brav und geduldig. Dennoch waren wir sehr erschöpft, als wir die Ostseedeichklinik erreichten. Wir wurden nett in Empfang genommen und sind dann völlig planlos zu den ersten Einführungsterminen geschickt worden.  Noch vor dem Abendbrot haben wir uns erst einmal auf zum Strand gemacht und die Kinder waren ganz begeistert. Nach dem Abendbrot musste ich das Auto noch ausräumen und die Koffer auspacken. Nun ist alles geschafft, die Kinder schlafen und ich kann mich auch erst mal sammeln. Körperlich sind wir angekommen. Mental noch nicht... Ich auf jeden Fall nicht. 

05.06.2014

Schon wieder verschlafen... Was ist nur mit diesem verdammten Telefon los? Keine Zeit nachzusehen. Stress, denn mein erster Termin heute war bereits für 08:00 Uhr angesetzt. Auf dem Plan stand, Amalie und Arthur in der Kita hier vor Ort abzugeben und "einzugewöhnen". Bei Amalie habe ich mir keine Sorgen gemacht. Aber bei Arthur war ich mir nicht so sicher... Umso überraschter war ich, dass er ohne einen Mucks gleich im Zimmer verschwandt und zu spielen anfing. Cool. Also konnte ich sorgenlos zu meinem ersten Arztgespräch gehen, bei dem es sich wirklich nur um ein Gespräch handelte. Es wurden meine Therapiemaßnahmen besprochen und der Arzt meinte am Ende nur, dass es nach einem vollen Terminkalender aussieht. Und das, wo ich hier auf etwas Entspannung gehofft hatte. Na mal sehen. Als ich danach die Kids wieder abholen durfte, war noch immer alles in Ordnung. Herrlich. Nachmittags durfte ich die Kinder noch einmal wegen eines Vortrags abgeben und auch das klappte bei beiden wieder prima. Da habe ich mir wohl umsonst Sorgen gemacht. Unsere Mahlzeiten nehmen wir im Speisesaal ein und wir sitzen mit einer Mama und ihren zwei Knirpsen aus dem Harz am Tisch. Viele der Neuankömmlinge ziehen schon zusammen durch die Gegend und ich bin wieder eine, die sich eher zurückhaltend am Rand wiederfindet. Ist schon faszinierend, wie komisch ich in einer fremden Umgebung mit fremden Leuten drauf bin. Vielleicht sollte ich mir da mal eine Scheibe von meinen Kindern abschneiden. Die tun sich nicht so schwer. Natürlich war auch noch Zeit für einen kurzen Strandbesuch, aber nachdem es heute Morgen stark geregnet hatte, hatten wir noch kein Badewetter. Zum Glück für die Mama. ;-) Nun fällt mir irgendwie die Decke auf den Kopp. Wo ich zu Hause noch so viel Beschäftigung finden könnte, sitze ich nun hier und weiß nichts mit mir anzufangen... Die Kinder waren nur schwer zur Ruhe zu bringen und so habe ich den Begrüßungsabend der Muttis verpasst. Wieder keine Chance, Kontakte zu knüpfen. Nun denn. Also ich bin hier definitiv noch nicht angekommen. Die Kids fühlen sich aber sichtlich wohl hier. Das ist ja wenigstens schon was. Den Fehler am Wecker habe ich auch gefunden. Der Weckton war einfach nur auf lautlos gestellt. Schön... Um elf wird man hier im Haus eingeschlossen. Und nun sitz ich hier und dreh Däumchen... Kein Wein, Rauchverbot, kein WLAN... Or nee...

  

06.06.2014

Der Wecker klingelt wieder. ;-) Von Ausschlafen ist ja hier keine Spur. Halb sieben beginnt mein heutiger Tag. *gähn* Erste Station nach dem Frühstück war das Kinderboot, wo ich Amalie und Arthur abgeben musste. Während Amalie sich ohne Probleme verabschiedete, wollte Arthur heute nicht so richtig. Aber das kennen wir ja von zu Hause. Abschied kurz und schmerzlos und dann auf zum ersten Vortrag des Tages: Gesunde Kinderernährung. So richtig viel Neues habe ich nicht erfahren. Nach einer Stunde musste ich Arthur wieder abholen und durfte mich die eine Stunde "Freizeit" bis zum nächsten Vortrag mit dem Kleinen betun. Amalie durfte heute schon bis nachmittags bleiben. So hat Arthur nach einer Stunde wieder Abschied von mir nehmen müssen, was ihm ganz und gar nicht gefiel. Ich musste aber zur Einweisung von Fitnessgeräten und danach hab ich Arthur um 12 zum Mittag abgeholt. Erst halb eins war er im Bettchen und um 14:00 Uhr musste ich ihn schon wieder wecken und in die Kinderbetreuung bringen, weil der nächste Vortrag 14:20 begann. Der wurde überzogen und 16:00 Uhr war noch ein Termin - Reduktionskost. Da hab ich auch nicht wirklich etwas Neues erfahren. So konnte ich die Kids erst kurz nach halb fünf abholen. Da war, wie zu Hause auch, nur noch kurz Zeit für ein Eis und den Einkauf von Waschmittel, welches ich demnächst brauchen werde. Der Wäscheverschleiß ist enorm hoch bei den Kids. Ich bin nun sehr gespannt auf meinen Therapieplan, denn wenn die Terminjagd so weiter geht, dann hätte ich auch zu Hause bleiben können. Da jagt auch ein Termin den anderen. Hinzukommt, dass Amalie ständig verschwindet und ich sie ständig am Suchen bin und das mit Arthur im Schlepptau, der auch geht wohin er will, aber wenigstens noch laut schreiend nachkommt, sobald ich eine andere Richtung enschlage. Also Erholung ist was Anderes. Das steht mal fest. Nun, ich schaue mal, wie es hier so weitergeht. Jetzt steht erst einmal Wochenende und der Pfingstmontag vor der Tür. Bei schönem Wetter sind wir draußen anzutreffen. ;-) 

   

  

08.06.2014

Wochenende = Freizeit

Gestern sind wir an der Strandpromenade entlang gelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Grömitz ist ein netter, aber typischer Ostseebad-Ort. Ich habe den Kindern ein Eis spendiert und nach dem Mittagsschlaf habe ich mich mit den beiden Kleinen sogar mal an den Strand gewagt. Was war das anstrengend... Amalie und Arthur waren sofort am Wasser und wären so gern auch rein gegangen, aber das Wetter war einfach noch zu kalt dafür. Dennoch war ich am Ende ganz gestresst, denn Arthur machte sein Ding und lief einfach am Ufer lang, bis ich ihn fast aus den Augen verloren hatte und Amalie machte Ihren Stiefel. Ich hatte mir dann meinen Rucksack mit allen wichtigen Habseligkeiten auf den Rücken geschnallt und war ständig nur am Kinder suchen und am Aufpassen... Überhaupt scheint die gute Ostseeluft beiden bissl zu schaden, denn beide sind ziemlich frech und nicht zu bändigen. Wie war das mit Entspannung?

Da mir der Tag gestern einfach zu stressig war, hatte ich mich heute einfach mal dafür entschieden, es etwas ruhiger angehen zu lassen. So habe ich mit den Kids einfach nur den Spielplatz vorm Haus besucht und einfach mal ein "bissl nüscht" gemacht. Tat, glaube ich, auch den Kindern mal ganz gut, denn die waren heute etwas entspannter. Arthur war sogar so entspannt, dass er beim Mittagsschlaf ins Bettchen gemacht hatte und sich am Nachmittag auf dem Spielplatz in die Hosen kacken konnte. Was für eine Freude... ;-( Am Abend fand dann der übliche "Schlaft-jetzt-endlich-Kampf statt", der erst halb zehn abends beendet war, obwohl ich Arthur eher ins Bettchen gelegt hatte, um mit Amalie noch Karten spielen zu können. Hatte nichts gebracht. Oh meine Nerven... 

Meinen Therapieplan für die nächsten Wochen habe ich auch bekommen. Von Stressabbau kann bei diesem Pensum an Terminen, Behandlungen und Therapien nicht die Rede sein.  Na mal sehen. ;-)

10.06.2014

Es liegt noch ein freier Tag hinter uns. Gestern war Pfingstmontag und das hieß, noch immer keine Therapien für die Mama. Der Tag begann mit einem Besuch bei der Kinderärztin nach dem Frühstück, denn Arthur sah im Gesicht total fleckig aus. Jetzt vermutete die Ärztin eine Sonnenallergie, obwohl Arme und Beine nicht betroffen sind. So bekamen wir zwei verschiedene Salben mit und sollten Sonne erst einmal meiden. Also habe ich Arthur und Amalie mit Sonnencreme und Sonnenhut verpackt und wir sind in den Ort gelaufen, haben Geld geholt und T-Shirts gekauft für den abendlichen Amalie-Event: "T-Shirts verzieren". Irgendwie mussten wir ja die Zeit bis zum Mittag überbrücken. Nach dem Mittagsschlaf kam Arthur mit Durchfall an. So richtig. Der kleine Knopp ist einige Male kurz hintereinander auf die Toilette und dort schoss es nur so aus ihm raus. Armer Spatz... Ich fing langsam an, etwas Panik zu schieben. So richtig weit weg von einer Toilette habe ich mich mit Arthur nicht getraut. So spielten wir erst im Zimmer ein wenig und haben uns dann doch noch einmal auf den Spielplatz gewagt. Aber auch da mussten wir schnell die nächste Toilette aufsuchen, denn bei Arthur gab es kein Halten. Leider. Nach dem Abendbrot hatte ich mir dann doch ein Herz genommen und bin noch mal zur Schwester. Zum einen hatte sich die Haut von Arthur nicht wirklich verbessert und ich sollte in diesem Fall eine Cortison-haltige Salbe abholen und auf der anderen Seite musste ich Arthur mit seinem Durchfall melden. Schwupps wurden wir für 48 Stunden unter Quarantäne gestellt. Das bedeutet nun Essen auf dem Zimmer, nicht in die öffentlichen Räume begeben, aber raus dürfen wir. Ich muss ehrlich sagen, gestern Abend war ich dem Heulen sehr nahe... 

Heute nun stand der erste Therapietag an. Amalie durfte ich ohne Probleme im Kinderboot abgeben. Für Arthur musste ich erst mal nach einer möglichen Krankenbetreuung nachfragen. Die konnte sicher gestellt werden, so dass ich mit meinen Behandlungen starten konnte. Stressig war es, denn ich hatte heute einen vollen Terminplan bis nachmittags und musste zwischen jeder Behandlung Arthur wieder abholen und nach ein paar Minuten wieder hinbringen. Ein Konzept, was die Mütter stresst und die Kinder durcheinander bringt. Ein ständiges Abholen und Abgeben. Wunderbar war allerdings, dass Arthur schon die ganze Nacht durchfallfrei war und auch heute keine weiteren Ausfälle in dieser Richtung hatte. Und wir hatten ja den Zimmerservice. So konnten wir gemütlich, schön ruhig und sehr entspannt unsere Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Das konnte ich heute trotz des ständigen Hin- und Hergerenne sehr genießen. Amalie hatte einen schönen Tag am Strand mit den andern Kids, hat schon ganz viele Freunde und fühlt sich pudelwohl hier. Das ist sehr beruhigend. Nachmittags hatte ich sie noch zum Mölkky-Spiel angemeldet und die Maus hatte ihren Spaß, während ich mit Arthur wieder (nur) auf dem Spielplatz zugange war. Aber auch er hatte seine Freude dabei. Morgen haben wir noch einen halben Tag unter Quarantäne auszuhalten und dann sehen wir mal weiter. ;-)

11.06.2014

Ich glaube, nun bin auch ich endlich hier angekommen. Eine Woche hat es gedauert... Arthur ist wieder fit, auch offiziell. Ich darf nun auch den Kleinen wieder in der Kinderbetreuung ganz normal abgeben (ohne das ständige Abholen und Wiederbringen) und somit meinen Therapieplan vielleicht etwas stressfreier verfolgen kann. Aber erst seit heute Nachmittag. Mein "Nordic Walking" heute Morgen konnte ich nicht wahrnehmen, da im Krankheitsfall für Termine außer Haus keine Betreuung angeboten wird und Arthur stand noch bis einschließlich Mittag unter Quarantäne. Also habe ich die Kids den Vormittag über bei mir behalten. Leider machte das Wetter es uns heute wirklich nicht leicht. Als ich mit den beiden zum Strand wollte, zog ein Gewitter auf und der Strandspaziergang fiel buchstäblich ins Wasser. Nach dem Mittagsschlaf durfte ich dann meinen Entspannungskurs im Haus wahrnehmen, da auch Arthur die Gefängniszeit überstanden hatte und ich ihn wieder in die ganz normale Betreuung geben durfte. Nachmittags waren wir schnell mit dem Auto bei Rossmann, damit ich mit den Kids vor dem Abendbrot noch die versprochenen Muscheln sammeln konnte. In der Drogerie fand ich dann nicht nur das Weinregal sehr interessant, sondern auch den Kühlschrank mit den bereits gekühlten Prosecco-Döschen. Meine Traumvorstellung von einem kleinen Prosecco am Strand mit einer Zigarette während die Kinder Muscheln suchen, ging auch fast in Erfüllung, hätte ich mein Feuerzeug nicht vergessen... Oh man. Aber dennoch, so hatte ich mir das vorgestellt: Tagsüber Zeit für mich, meine Behandlungen und etwas Bewegung, nachmittags entspannte Zeit mit den Kids am Strand verbringen - auch, wenn kein Badewetter ist. Dass ich am Abend ganz entspannt war, hat sich auch gleich bei den Kids gezeigt. Beide haben mit mir gekuschelt und mir Küsschen gegeben, ohne dass ich darum bitten musste. Das war einfach nur schön. Nun hoffe ich, dass wir die zwei nächsten Wochen genau so nutzen, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte. Wir bzw. ich bin auf einem guten Weg. Alles wird gut. :-)

  

 

13.06.2014

Mir geht es gut. Vormittags kümmere ich mich um mich mit meinen Therapien, Gymnastikkurse und Behandlungen und die Nachmittage verbringe ich mit den Zwergen. Gestern waren wir am Strand auf dem Spielplatz und Amalie durfte später zum Schwimmkurs und die kleine Wasserratte hatte viel Spaß. Ich war heute Morgen angenehm überrascht, dass ich von dem ganzen Sport gar keinen Muskelkater habe. :-) Heute waren wir im Grömitzer Zoo. Der ist hübsch gemacht, nicht zu groß und die Kinder durften bei der Fütterungsrunde den Seehunden einen Fisch zuwerfen. Das war ja was. Besonders Arthur war ganz aus dem Häuschen. Geschickter Weise hatte ich heute einfach den Mittagsschlaf ausfallen lassen und nun liegt Matzi schon seit 8 in den tiefsten Träumen und Mausi hat es nur wenige Minuten später dahingerafft. Herrlich. ;-) Morgen werden wir mal Lübeck erkunden und ich freu mich drauf. 

  

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14.06.2014

Heute ging es mit dem Bus nach Lübeck. Es war wieder herrlich, Arthur zu beobachten. Ganz ernst und angespannt mit großen Augen hat er die Busfahrt in sich aufgesogen. Seine große Schwester ist da schon ein ganz routinierter "Alter Hase".
In Lübeck angekommen sind wir erst mal zu einer Kanalrundfahrt gestartet und die Kinder waren brav, entspannt und hatten Spaß. Nach einem kurzen Mittagessen, bei dem ich mein Glas Wein nicht einmal in Ruhe leeren konnte, weil die Kinder drängelten, ging es noch in den Marzipanspeicher. Davon hatte ich mir zwar mehr versprochen, aber gut. Wir hatten aber viel Spaß und Lübeck ist sehr sehenswert. 

   

  

   

16.06.2014

Ein ruhiger Sonntag liegt hinter uns. Ich war mit den Kids vormittags auf einem Spielplatz am Strand und nachdem unser Mittagsschlaf länger ausgefallen war, als geplant, war nachmittags noch Zeit für einen kurzen Strandspaziergang. Amalie hat Muscheln gesammelt, Arthur hat Steine ins Wasser geschmissen und ich habe zwei Hühnergötter gefunden. Herrlich entspannend war das.

  

Der heutige Tag begann mit Nordic Walking für mich. Mit viel Skepsis, weil noch nie gemacht, fand ich mich rechtzeitig im Foyer mit den anderen zusammen und nach einer kurzen Einweisung ging es los. Zunächst sehr gemütlich, aber als ich den Dreh raus hatte, ging es bei mir auch schneller vorwärts und ich muss ehrlich sagen, mir hat es gefallen. Die Luft war herrlich und bei so einen zügigen Spaziergang auf der Strandpromenade, wo um die Zeit noch nichts los war, außer ein paar wenigen Morgensportlern in Aktion, konnte man wunderbar abschalten und seinen Kreislauf auf Touren bringen. Danach hatte ich etwas Leerlauf bis zur Gymnastik mit Musik und bekam prompt einen Anruf aus dem Kinderboot, ich solle Arthur abholen, er hätte Fieber. Am Ende war die Rede von 37,6°C und nach 20 Minuten, die ich dann noch Zeit hatte, brachte ich Matzi wieder in den Kindergarten, denn ich hatte nur 36,8°C gemessen und es gab aus meiner Sicht keinen Grund für eine erneute "Abschiebung". Arthur hat den restlichen Vormittag ohne Auffälligkeiten überstanden und war gut drauf. Nach dem Mittagsschlaf habe ich den Kleinen noch mal für eine Stunde abgegeben und die Zeit für eine kleine Einkauftour alleine genutzt. Ergebnis meines Kaufrausches waren zwei Jacken für Arthur und eine kurze Hose für mich. :-) Am späten Nachmittag hatte Amalie ihre zweite Schwimmstunde, die ich mit Arthur im Planschbecken verbracht habe. Der Kleine war ganz aus dem Häuschen, ist herrlich herum geplanscht und ist ständig durch das eiskalte Wassertret-Becken gestapft. Amalie hatte ihren Spaß beim Schwimmkurs. So waren unsere beiden Wasserratten heute in ihrem Element und das Einschlafen ging somit auch relativ schnell. ;-)

  

Ganz besonders niedlich ist es, wenn Arthur in seinem Bettchen auf sein Kopfkissen klopft und meint, da wäre noch ein Platz für Amalie frei. So süß!!!!

19.06.2014

Nachdem wir heute einen hier üblichen Tag erleben durften, hatte Amalie nachmittags noch ihren Schwimmkurs. Während Amalie vom Schwimmtrainer hart rangenommen wurde, war ich mit Arthur wieder im Babybecken. Meinen zwei Süßen hat es wiedder gefallen und abends war dann schnell Ruhe im Bettchen. Welch Wunder?! :-) Schön für die Mama. Die hatte zeitig Ruhe. ;-) 

  

22.06.2014

Es ist Sonntag. Dienstag geht es wieder heim und langsam wird es Zeit. Ich freu mich auf zu Hause. 

   

  

Die letzten Tage haben wir es endlich zu Fuß zum Hafen von Grömitz geschafft, wo wir noch einen Umzug mit Fanfarenzug bewundern durften. Gestern waren wir in Karls Erlebnishof in Warnsdorf. Wäre auch ein schöner Ausflug gewesen, wenn Arthur nicht so rum geningelt hätte... Mittags musste ich feststellen, dass der Kleine fiebert, was auch die schlechte Laune erklärte. Einen Wolkenbruch und das Fieber nahm ich dann zum Anlass, nach drei Stunden Aufenthalt wieder den Rückweg anzutreten. Zurück in der Klinik wagten wir nur noch einen Besuch im Spielzimmer. Arthur hat schnell geschlafen und ich hatte wieder etwas Zeit, mit Amalie zu spielen. 

Der heutige Vormittag verlief entsprechend vorsichtig. Wir haben uns im Zimmer betan und nach dem Mittagsschlaf sind wir noch einmal an den Strand, Muscheln sammeln. Nachdem Arthur heute Morgen gut drauf war, hing er nach dem Mittagsschlaf erneut extrem durch und war den Rest des Tages enorm quengelig. Meine Nerven....
Abends hatte der Kleine dann wieder 38.0. Keine Ahnung, wo das herkommt oder was die Ursache für die erhöhten Temperaturen ist. Es nervt nur langsam... wird Zeit, dass wir wieder nach Hause und in geregelte Verhältnisse kommen. 

23.06.2014

Die Koffer sind gepackt und ein Teil ist schon im Auto verladen. Heute Abend waren wir zusammen mit ein paar netten Muttis und deren Kids auf einen Abschiedsdrink in einer gemütlichen Strandbar. Die Kinder konnten im Sand und am Wasser spielen, Arthur hat seinen schönen Bus irgendwo im Ostseesand verbuddelt (winke winke) und Amalie hat mit den anderen Kindern Quallen gefischt. Lustig war‘s und ich habe mich gefragt, warum wir das nicht schon her mal gemacht haben.

Als wir dann gegen neun wieder in der Klinik ankamen, leuchteten an meinem Auto noch die Scheinwerfer. "Wundervoll". :-(
Mal sehen, ob die Karre morgen anspringt. 

  

24.06.2014

Endlich wieder zu Hause. Starten konnten wir erst eine Stunde später als geplant, denn ich musste mir noch Starthilfe für mein Wägelchen organisieren.
Auf der Fahrt haben wir uns durch mehrere Regengüsse gekämpft und mit wirklich sehr braven Kindern auf der langen Strecke sind wir am frühen Nachmittag von Oma und Kurt mit offenen Armen und lecker Kuchen zu Hause in Empfang genommen worden. Der Papa verwöhnte uns später alle mit einem leckeren Abendbrot und freute sich, dass er seine Prinzessin wieder hat. 

So, und ich könnte jetzt eine Tüte Knusperflocken verspeisen...

Fazit: 

Matzi findet jetzt auch Sachen "cool". Es ist zum Wegschmeißen!!
Amalie kann endlich Schnürsenkel binden.
Ich werde im Franzosenzopf flechten immer besser.
Matzi und Mausi führen richtige Dialoge und es ist wundervoll, die beiden dabei zu belauschen. 

Man lernt bei einer Kur interessante Leute kennen. Zum Glück gab es auch viele "normale", nette und lustige Mamas, mit denen ich abends auf der Raucherinsel noch meinen Spaß hatte. 

Aber es ist schön, wieder zu Hause zu sein, wo man auch nach 23:00 Uhr noch vor die Tür treten darf. ;-)

Dennoch - ich würde es noch mal machen. Vielleicht in 4 Jahren, bevor Matzi in die Schule kommt. Das könnte für mich dann deutlich entspannter werden! Oder ich beantrage einfach mal eine Vater-Kind-Kur für René! Dann hätte ich drei Wochen lang WIRKLICHE Entspannung und Erholung! ;-)