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September 2014

01.09.2014

Amalies erster Schultag. Ihr neuer Wecker hat sie früh um sechs geweckt und die Aufregung hat unsere Maus schnell aus dem Bettchen getrieben. Ich hatte heute noch einen Tag frei und so konnte ich Amalie mit Arthur zusammen in die Schule bringen. Dort stand viele Eltern mit ihren Schützlingen heute morgen schon Schlange vor den Türen.  Wir zwei haben unsere Maus in ihr Klassenzimmer gebracht und uns ganz schnell verabschiedet, denn der Anblick, wie sie da so in der Schulbank saß, ganz ruhig, weil aufgeregt, mit großen Augen - das hat bei mir vor lauter Stolz und Mitgefühl das Mutterherz und mich weinen lassen. Oh man, was war ich bewegt... Nachmittags war Amalie die erste, die ich abgeholt habe und auch, wenn aus der Großen nicht wirklich viel heraus zu bekommen war, schien sie einen schönen und spannenden Tag gehabt zu haben und sie freut sich schon auf morgen. Aufregend muss es gewesen sein, denn sie hat lange vor ihrem kleinen Brüderchen geschlafen. :-)

08.09.2014

Nach einem Sonntag voll von Meckereien und Kämpfen gegen die Kinder bin ich ehrlich froh, die Beiden heute wieder in der Kita und Schule zu wissen und die Ruhe auf Arbeit zu genießen, nicht ohne vorher die Zeit beim Hautarzt zu verplempern, mit dem Ergebnis, dass meine Allergie im Gesicht, auf Nacken und Dekolleté nicht nur schlimmer wird, sondern nun wahrscheinlich doch nicht von der vermuteten Allergie gegen das Antibiotikum kommt. Jetzt werfe ich Prednisolon-Tabletten ein und warte der Dinge, die da kommen. Außerdem muss ich mich jetzt auf Konservierungsmittel in (vorerst nur) Kosmetika testen lassen. Jedoch kann auch irgendwas aus dem Essen kommen, was ich in Verbindung mit Sonne auf der Haut einfach nicht (mehr) vertrage. Eigentlich ist das alles eine große Sch.... Ich bin ein rot geflecktes Pickelmonster und alle können es sehen...

22.09.2014

Endlich wieder arbeiten... Gott sei Dank... Der Tag begann wie so oft in letzter Zeit mit Diskussionen. Arthur wollte wieder mal nicht DIE Hose anziehen, die ich ihm rausgelegt hatte, sondern eine andere... Amalie legt sich, nachdem sie ihren Schulwecker, der pünktlich klingelt, ausgemacht hat, einfach wieder hin und schläft weiter... Und so richtig Ernst genommen wird man momentan auch nicht. Wenn der Tag zu Ende ist, bin ich heiser von den ständigen, wiederholten Ermahnungen und Meckereien. Nachdem zumindest René die letzte Woche sicherlich aus seinem Kalender streichen wird, denn angefangen mit Sorgen und Ärger auf Arbeit, hat sich auch unser großer Rechner zu Hause verabschiedet, was es mir derzeit unmöglich macht, neue Bilder hier hochzuladen... Dann ist René am Mittwoch auch noch ein Papa, der sein Kind von der Walddorfschule abholen wollte und barfuß autofahrend unterwegs war, aus Versehen ins Auto gekracht. Murphys Gesetzt! Kennt Ihr alle, da bin ich mir sicher. Bei mir war die Woche der Elternabende und nachdem ich dienstags leicht verzweifelt und kopfschüttelnd vom Schulelternabend nach Hause kam, war ich am Mittwoch nach dem Elternabend in der Kita doch sehr überrascht über die Themen, die da angesprochen wurden. Der einzig entspannte Elternabend war am Montag bei Amalies Sportgruppe. Die wollen zwar auch mehr Geld, aber das geben wir gern, denn wir haben das Gefühl, dass Amalie dort richtig gut aufgehoben ist. Außerdem macht es mich immer stolz, unsere Maus in Aktion zu sehen.
Donnerstag komme ich nach meiner Chorprobe halb elf heim und keine einzige, der paar wenigen, kleinen Aufgaben, die ich verteilt hatte, war gemacht. Das sorgte bei mir für Unmut und ich war bis halb eins nachts beschäftigt, alles alleine abzuarbeiten und auf "180", wie man so schön sagt. Und obwohl ich am Wochenende beide Tage ziemlich lange auf Konzerten mit meinem Chor unterwegs war, hab ich mich am Ende doch länger mit den Kindern befasst als der Papa, weil der einfach andere Sorgen hat und wieder einmal viel Zeit am Rechner verbracht hat. Ich kann es nachvollziehen, tu mich aber dennoch schwer damit. Helfen kann ich auch nicht. Vielleicht sollte ich auch mal ein Deeskalationstraining besuchen. ;-) Die Prednisolonkur habe ich nun beendet, was zur Folge hat, dass meine Haut weiterhin spinnt. Mit Hilfe der Tabletten hatte sich alles so schön beruhigt aber nun geht alles wieder von vorn los. Vielleicht bin ich doch nicht mehr so stressresistent, das wäre nicht gut. 
PS. Fotos sind derzeit auch technischen Gründen nicht machbar. Wir bleiben dran. Bleiben Sie uns gewogen;-)

29.09.2014

Es gibt Tage, da ist man verzweifelt. So wie ich heute. Ich trau mich gar nicht, in den Spiegel zusehen, denn nachdem ich seit 1,5 Wochen kein Prednisolon mehr nehme, sehe ich wieder aus wie ein Monster. Mein Gesicht und mein Hals sind rot und fleckig. Ich sehe aus wie verbrannt und es fühlt sich auch so an. Es juckt, alles spannt und wenn ich kratze, brennt es. War heute wieder beim Hautarzt, jedoch ohne wirklich Hilfe zu bekommen. Meine Hautärztin weiß auch nicht, was die Ursache ist. Jetzt darf ich wieder das Teufelszeug Prednisolon nehmen. Das mildert mein Leiden, aber die Ursache für mein beängstigendes Aussehen kennen wir trotzdem immer noch nicht.
Da gibt mir die Erinnerung an gestern Kraft, als Arthur einfach so am Tag zu mir sagt, dass seine Mama lieb ist. --> Das bin ich! :-)
Und ich zehre in solchen Momenten davon. Auch, wie heute Abend, als ich während des Vorlesens der Gute-Nacht-Geschichte, mit einem Kind rechts und einem Kind links auf meinem Schoß - der gottseidank breit genug für zwei schmale Kinderpopos ist - einfach mal so von meiner Großen ein Küsschen auf die Wange bekomme, mit den Worten: Ich wäre die beste Mama der Welt.
Egal, wie beschissen ich derzeit aussehe und mich fühle, meinen Kindern ist das egal. Sie haben mich lieb. Das gibt mir das Gefühl, dass ich - auch , wenn ich sicherlich nicht die perfekte Ehefrau bin - auf dem richigen Weg einer guten Mutter bin. Egal, wie ich dabei aussehe... Meine zwei Süßen! Was würde ich nur ohne sie machen?!