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Ostsee-Ahr-Mosel 2017

26.06.2017

Das 3. Schuljahr ist Geschichte und einige Zensuren haben sich im Vergleich zum Halbjahrszeugnis sogar nach oben korrigiert. Fein gemacht, große Maus!! Wir sind stolz auf Dich!!

   

   

Direkt nach der Zeugnisausgabe vergangenen Freitag ging es mit meinem Chor auf Konzertreise nach Boiensdorf am Salzhaff in Mecklenburg-Vorpommern. Heute ist nun schon Montag und wir auf dem Weg von Boiendsorf nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, im Ahrtal in der Eifel. Eine gelungene und wieder äußerst erfolgreiche Chorreise liegt hinter uns und diesmal war auch mal wieder meine Familie mit, inkl. Oma und Kurti, die sich nicht einmal über unsere Chorgesänge am Lagerfeuer bis in die frühen Morgenstunden beschwerten. Es lagen knapp 620 km vor uns und mit etwas Stau und viel Verkehr waren wir am frühen Abend dann endlich am Ziel. Die Ferienwohnungen sind herrlich. Man fühlt sich, als würde man in einem Hundertwasserhaus wohnen und dass inmitten der Weinberge. Herrlich! Hier lässt es sich aushalten die nächsten Tage!

 

27.06.2017

Wandern wir mal.... bei Regen und frühherbstlichen Temperaturen zwar, aber die Regenjacken sind im Gepäck und der Rucksack hat einen Regenschutz. Und so haben wir zu Fuß die nähere Umgebung erkundet und den Nachmittag faul auf der Couch verbracht. So konnte ich den fehlenden Schlaf der letzten Nächte, die ich singend am Lagerfeuer verbracht habe, nachholen. ;-)

   

28.06.2017

  

      

Die Bimmelbahn, die zwischen Ahrweiler und Bad Neuenahr herumtuckert, kutschierte auch uns - völlig altersgemäß *hihi* - heute durch die Orte. Eigentlich wollten wir am Nachmittag noch die Drachenburg und das Schloß Drachenburg besichtigen, jedoch gefiel es uns in dem mittelalterlichen Ahrweiler so gut, dass wir dort ganz entspannt den ganzen Nachmittag verbrachten, bevor wir uns auf nach Bad Godesberg, einem Stadtteil von Bonn machten, wo mein ehemaliger Chef jetzt wohnt. Denn dort hatte ich uns kurzer Hand zum Grillen angemeldet. Wo wir doch schon mal in der Gegend sind...?! Um elf waren wir wieder zu Hause und die Kinder froh, endich ins Bettchen zu dürfen! ;-)

  

29.06.2017

    

Unsere Ziele heute waren der höchste Kaltwassergeysir in Andernach, nämlich 60 Meter hoch, und dann erneut die Drachenburg und das dazugehörige Schloß. Jedoch kommen wir ja nicht so früh aus dem Haus, ist ja schließlich Urlaub. Und in Andernach angekommen, ging es mit dem Schiff auf dem Rhein zum Geysir, den wir bewundern durften. Danach entdeckten wir im Geysir-Zentrum noch den Grund für das Naturphänomen, bevor wir uns dann in der Altstadt von Andernach auf die Suche nach Essen gegaben, was so gg. 15:00 Uhr ein Ding der Unmöglichkeit war, denn hier schließen die Kneipen zwischen 14:00 und 17:00 Uhr. So gab es nur etwas Kleines beim Fleischer auf die Hand, bevor wir uns dann wieder auf Richtung Ferienwohnung machten, um dort gepflegt auf "unserem" Försterhof noch ein leckeres Abendbrot zu genießen. 

  

30.06.2017

    

Wie einfach es ist, die Kinder zu einem zeitigen Aufstehen zu bewegen und die Große sogar noch dazu zu bringen, etwas Mathe zu machen, damit es nicht ganz in Vergessenheit gerät.... ich weiß, ich bin eine grauenvolle Mutter.... aber das alles geht wie von Zauberhand, wenn es heißt, wir fahren heute ins Phantasialand!!! :-) Unsere Maus hat mit dem Papa diverse Achterbahnen getestet an die sich Matzi noch nicht heran gewagt hätte, wenn er gedurft hätte. Das laute Gekreische der Teenager hat ihn eher eingeschüchtert. Die Maus war dafür voller Adrenalin die ganze Zeit! ;-) Aber nach deutlichen Instruktionen bevor wir den Park betraten, klappte es mit den Zwergen gut und so konnten wir den ganzen Tag doch alle sehr entspannt und harmonisch im Abenteuerpark genießen und eine Vielzahl der Fahrgeschäfte ausprobieren. Alles war gar nicht zu schaffen...  

    

01.07.2017

Es regnet.... kaum, dass man die Augen öffnet, empfängt einen grauer Himmel bei ca. 15 Grad und Dauerregen... Am besten wir bleiben im Bett.... Nur mühselig quält man sich aus den Kissen, liegt den ganzen Vormittag lethargisch auf der Couch rum, läuft ganze 200 Meter zum Essen fassen, um dann direkt danach wieder auf der Couch zusammenzufallen. Am Abend besuchte uns mein Exchef mit Familie - natürlich wieder zum Essen fassen und es gab gaaaanz viel Wein... Lustig war es, aber der Tag an sich - nicht wirklich erwähnenswert.

02.07.2017

   

Heute morgen hieß es Kofferpacken und auf zum nächsten Urlaubsziel. Während Oma und Kurti sich in die Nähe von Frankfurt gegaben, führte uns unser Weg nach Traben-Trarbach an der Mosel. Vor der Verabschiedung sahen wir uns gemeinsam noch den Drachenfels und das wirklich sehenswerte Schloß Drachenburg in Königswinter an.

    

Das war ein gelungener Abstecher, bevor sich unsere Wege trennten. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir dann am frühen Abend auch unser neues Domizil in Traben-Trarbach. Die Wohnung lässt keine Wünsche offen, auch wenn sie nicht im Hundertwasserstil gebaut ist, fühlt man sich mit einem kleinen Garten, den man mitnutzen kann, fast wie zu Hause. :-)

   

03.07.2017

Getrübte Stimmung führte heute zu planlosem Herumgefahre in der Gegend. Wir landeten in Bullay, wo die Kids einen Spielplatz entdecken durften. Dann ging es über die Mosel nach Alf, wo wir für ein eher schlechtes Mittagessen viel zu viel Geld lassen mussten, trotz meiner Beschwerde. :-( Das war es dann aber auch schon für heute... Naja.

04.07.2017

Die Kids freuten sich heute über einen ausgiebigen Besuch der Mosel-Therme im Ort. Dort haben wir stundenlang geplanscht, den Matzi vergeblich zum Schwimmen bringen wollen und die Maus nur schwer wieder erkannt, bei den rot unterlaufenen Augen vom vielen Tauchen. Da leider die Cafeteria im Schwimmbad heute dummerweise Ruhetag hatte, verließen wir nachmittags ziemlich hungrig das Schwimmbad und mussten erst mal im nächsten Café den größten Hunger stillen. Eigentlich wollten wir in unserer "Stammkneipe" in Enkirch vor ca. 8 Jahren zum Abendbrot einkehren, standen am Ende aber leider auch dort vor verschlossenen Türen, denn gerade der Dienstag scheint hier in der Gegend der bevorzugte Ruhetag für Lokale zu sein... Also kehrten wir nach Traben-Trarbach zurück und es gab Pizza und Salat für alle. 

05.07.2017

Endlich mal Zeit, zum Friseur zu kommen. Mittags war Termin, danach ging es in das kleine beschauliche Örtchen Wolf an der Mosel. Von dort machten wir uns auf die Suche nach der Festung Mont Royal, die wir aber nicht so richtig fanden. Also sind wir eine Weile laienhaft und ziellos im Wald herumgeirrt, um kurze Zeit später den Rückweg in die Ferienwohnung anzutreten.

  

06.07.2017

Wandern wir mal... rückblickend waren es ca. 9 oder sogar 10 km, die wir an der Mosel entlang gelaufen sind. Plan war, eine Richtung laufen und mit dem Schiff dann wieder zurück nach Traben-Trarbach zu kommen. Ein ungewollt waghalsiger Abstecher auf den Weinberg zu einer Klosterruine, die dann nicht zu finden war, und Amalies verunglückter Versuch, den beiden Männern hinterher zu steigen, kosteten uns wertvolle Zeit. Und so fuhr uns das letzte Schiff an diesem Donnerstag direkt vor der Nase davon....Wären wir 5 Minuten schneller gewesen.... So mussten wir einkehren, um Zeit zu vertun, bis glücklicher Weise noch ein Bus kam, der uns wieder zurück in die Nähe unserer Ferienwohnung brachte. 

    

Das wars... Morgen gehts wieder heim.