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Mai 2018

05.05.2018

Wenn der Wecker Sonnabend Früh um 5 Uhr klingelt, kann das nur eins bedeuten... Amalie hat Wettkampf. Um 7 ging es auf nach Riesa und von 8 bis 16 Uhr hieß es für mich und all die anderen Eltern Daumen drücken und dazwischen warten, warten und warten... Und dabei war ich so fasziniert von der Entwicklung meiner Maus... Vor ein paar Jahren sprang sie  noch völlig peilungslos in der Gegend herum und heute stand diese knackinge junge Dame da und zeigte eine Übung ohne Handgerät, dass mir fast die Tränen kullerten... Was für ein Unterschied zu vor 5 Jahren! Heute tanzte die Maus zu peppiger Musik schwungvoll und voller Körperspannung über die Matte... ich war ganz gerührt! Unsere Maus schaffte es am Ende trotz mangelnden Ergeizes bei der Keulenübung auf Platz 5 von 15 und bekam von ihrer Trainerin natürlich auch gleich den passenden Anschiss. ;-) In der Gruppe sahnten die Mädels Gold ab!
Um 4 Uhr nachmittags musste ich mich verabschieden und machte mich auf den Weg nach Nossen in den Klosterpark Altzella, denn dort hatte ich noch ein Konzert mit meinem Chor. Die Besucherzahl war widererwartend viel höher, Tränen kullerten im Publikum während wir uns wacker schlugen... Perfekt kann jeder, aber die Zuhörer waren offensichtlich sehr zufrieden... :-) Um 10 Uhr abends war ich dann wieder zu Hause. Ein wirklich anstrengender Tag, jedoch voller positivem Streß! :-)

18.05.2018

Wenn die Tochter --> 4. Klasse, 10 Jahre alt, (mal wieder) ihren Hausschlüssel, trotz täglich mehrfacher Erinnerungen vergessen hat, nach Hause kommt, die Tür verschlossen vorfindet, sie sich im Schuppen einen Hammer und einen Nagel sucht, sich mit dem Hammer den linken Zeigefinger breit kloppt, schreiend und blutend in die Nachbarschaft rennt, mich versucht anzurufen, ich den ersten Anruf aber nicht bemerke (bin auf Arbeit, könnte zu tun haben...), sie dann von einer Nachbarin zur nächsten gereicht wird (DANKE an die lieben Nachbarn!!!), diese mich dann doch auf Arbeit erreicht und ich mich aufmachen darf, schnell noch den Matzi aus der Kita zu holen, um "zeitnah" (staubedingt ein ganz "freier" Begriff) zu Hause einzutreffen und meine "stark verletzte" Große in Empfang nehmen darf, die dann in schauspielerischer Meisterleistung beim Pflasterwechseln fast in Ohnmacht fällt, weil es dem Papa ja auch so ergangen ist ..... dann fehlen mir einfach die Worte... Ehrlich!!!!!!! 

Das "Chillen" in solchen Momenten muss ich mir dann wohl von meinem Sohn abschauen! ;-)