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Großschönau 2020

29.05.2020

Wir dürfen wieder!! Wir dürfen wieder reisen! ENDLICH!
Was habe ich "gebibbert", dass das schon seit letztem Jahr geplante Familientreffen COVID-19 zum Opfer fällt... Aber seit 2 Wochen ist zumindest in Sachsen den Hotels und Ferienwohnungen wieder gestattet, Gäste zu empfangen und so konnten wir uns also auf ein paar Tage weg von zu Hause freuen!

Ziel war in diesem Jahr ein von mir organisiertes Umgebindehaus in Großschönau kurz vor Zittau. Wenn auch der Empfang etwas wolkenverhangen war, das Ferienhaus hielt, was es versprach!

  

  

  

Gemütlich, mit viel Platz für alle und großem Garten empfing uns ein traumhaft saniertes Umgebindehaus mit Blockstube und blühenden Margeriten im Garten. Das trübe Wetter hielt uns nicht davon ab, nach dem Kaffee noch eine Runde zu Fuß durch den Ort zu drehen... natürlich sehr zum Ärger unserer ständig nörgelnden Kinder, die sich aber wie üblich am Ende arrangieren konnten bzw. mussten... ;-)

30.05.2020

Die Familie meines Brüderchens erreichte uns ja auch noch am gestrigen späten Abend und so konnten wir heute dem Wetter entsprechend den geplanten Ausflug nach Oybin mit der Dampflock unternehmen, um das Kloster auf dem Berg zu besichtigen.

  

   

  

   

In Bertsdorf bestiegen wir - natürlich mit Mundschutz - die Schmalspurbahn, die uns nur 10 Minuten später in Oybin wieder ausspuckte. Nach einer kleinen Eisstärkung bestiegen wir den Berg und besichtigten ausgiebigst das Kloster. Ich konnte mich sogar zu einer kleinen Gesangseinlage in der Kirchruine hinreisen lassen... :-) Der Himmel strahlte und die Sonne sandte warme Strahlen. Auf dem Klosterhof gab es auf einem Sonnenplätzchen vor schönster Kulisse ein leckeres Picknick.

  

  

  

   

Zurück ging es dann entspannt mit riesigen Stücken Kuchen im Gepäck. Den Abend ließen wir gemütlich im Umgebindehaus ausklingen, während die 3 großen Jungs die Gegend unsicher machten. 

  

31.05.2020

Da hatten wir uns so sehr auf eine Besichtigung der Herrnhuter Werkstatt gefreut und standen am heutigen Sonntag vor verschlossenen Türen... Wie ärgerlich und äußerst schlecht von mir recherchiert... Dabei hatte ich mich so aufs Geld ausgeben gefreut... Wirklich schade!

Neue Idee war zunächst das Schmetterlingshaus in Jonsdorf und später ein Besuch des Kottmar, laut Webmedien der "geheimnisvolle Berg der Oberlausitz" mit 583 m Höhe, ganz in der Nähe. Gesagt, getan. Nach ein paar kunterbunten Schmetterlingen in Jonsdorf bestiegen wir keuchend den Kottmar.

   

  

Oben auf dem Berg bestaunten wir die Kottmar-Sprungschanze und eine leider offensichtlich seit Jahren schon geschlossene Wirtschaft. Zum Glück hatten wir genug Verpflegung in unseren Rucksäcken. Der Rückweg führte uns noch einmal beim Café Balzer in Oybin vorbei, wor wir uns erneut mit unglaublich riesigen Kuchen- und Tortenstücken den rest des Tages versüßten. ;-) 

  

Am späten Nachmittag bin ich mit Kurti noch einmal alleine los und wir haben den Großschinner Hutberg "bestiegen". Von dort oben hatten wir eine herrliche Aussicht! 

  

01.06.2020 

Kindertag! Yeah!

  

  

Bereits am frühen Morgen (zumindest aus unserer Sicht ;-)) trennten sich unsere Wege (also Omas, Kurtis, unsere und die der Familie meines Bruders), denn seine Familie wollten noch in der Gegend Klettern gehen... 

    

Ich hatte die eigentlich - zumindest für mich so naiv gedacht - nette Idee, noch einmal in die Felsenstadt Johnsdorf zu fahren und dort ein wenig herumzuwandern... Ganz zur "Freude" unserer Kinder! Die sahen das leider etwas anders...

Nach einem reinigenden und leider sehr direkten Gewitter meinerseits, was hier konkret mein lautstarkes Maßregeln der Kinder und der genervten Erwachsenen meint - entdeckten wir am Ende doch noch einen Teil der fantastischen Felsenstadt in Jonsdorf. Wir bestaunten Felsen-Dackel, Felsen-Kaffeekannen, Felsen-Nashörner, Steinorgeln, schwarze Löcher, den Carolafelsen und was weiß ich noch alles, und sogar den sich anfangs verweigenden Kindern machte diese abenteuerliche Runde am Ende doch noch Spaß!

  

  

  

  

  

Was für ein Naturwunder! Wenn auch voller Leute, die verteilten sich doch auf das relativ weitläufige Wandergebiet. Traumhaft!!

  

   

Zum krönenden Abschluß und bevor es wieder Richtung Heimat ging, gab es im nur 5 Kilometern entfernten Großschönau noch ein leckeres Mittag in.der.Gaststätte! Traf sich gut, denn ich hatte den Schlüssel der Ferienwohnung noch in meiner Jacke gefunden.... Ohne Worte! ;-)